Neuer 3D- Drucker in Entwicklung: Hullk

Zur komplementierung unseres d³ für detailreiche Drucke bis 270mm x 250mm wurde nun ein weiteres Modell zur Serie hinzugefügt.

Der Großraumdrucker „Hullk“ eine Wortkombination aus dem englischen für Hülle und Hulk. Ist für Drucke bis ca 600mm Durchmesser und einer Höhe von 1500 mm vorgesehen. Er setzt dabei auf ein minimalisitisches Prinzip das den Aufbau und den Materialeinsatz und somit auch die gedruckten Objekte erschwinglich machen.

Denkbar sind dabei sogar dreitilig gedruckte Kajaks und natürlich auch größere UAV Rümpfe in durchaus guten Zeitfenstern von etwa 24h.

Das Design basiert im grundlegenden Konzept auf polaren Druckern wie dem R-360 und die Spielfreien und leichtgängigen Führungen aus universellen Kugellagern wie sie etwa bei der MPCNC verwendet werden sorgen für einen leichten Zugang zu den Materialien und niedrige Kosten auch bei einer Vergrößerung des Rahmens.

Des weiteren wird eine photogrammetrische 3D-Scanfunktion in die Mechanik integriert was einen theoretischen einsatz als Teleporter möglich macht. Damit ließen sich auch Dinge wie Antike Vasen Skulpturen oder Personen in ein 3D- Modell umsetzen und anschließend replizieren.

raise-d³: Demovideo zur Druckqualität

Dieses Video soll die Druckqualität an verschiedenen Beispielen illustrieren. Die Buddha Statue eignet sich hervorragend um die darstellbaren Details an der Oberfläche und die Regelmäßigkeit der Schichten zu demonstrieren während der Orchideentopf die Performance an kleinen freistehenden Strukturen darstellt.
 

 

raise-d³: Druckqualitätsdemo und neues Lifestyleprodukt

Diese Voronoivase für Orchideen zeigt eindrucksvoll die hohe Druckqualität des d³. Trotz des Retro anmutenden Holzrahmens, der aktiv kompensiert wird und der einfachen Linearkomponenten können ideale Druckergebnisse erreicht werden, was sich auch positiv auf die Materialkosten auswirkt. Die frei gewordenen Ressourcen konnten in qualitative und langlebige Kernkomponenten gesteckt werden wie der E3D Titan Aero oder die Lüfter von EBM Papst.

Neuere Konzepte wie CoreXY oder vermeintlich präzisere Komponenten wie Linearschienen und die neueren 32 Bit Controller Boards haben ihre Vorzüge, rechtfertigen aber nach intensiven Tests, den Mehrpreis nur in geringem Maße.

FDM, 0,2 mm Layer

Der funktionelle und zudem überaus schöne, wie ich finde, „orchidpot“ ist ab jetzt im Shop verfügbar.

Abfallreduktion mit dem Masterspoolsystem von RichRap3D

Wir begrüßen das #Masterspool System von richrap und haben uns für die minimalistische Version von DAS FILAMENT entschieden.

https://www.thingiverse.com/thing:2791930

Mit PLA und Lignin basiertem Greentec verwenden wir bereits nachwachsende Rohstoffe, die bei höheren Temperaturen kompostierbar sind. Wir wollen noch einen Schritt weiter gehen und als längerfristiges Ziel eine Recyclinganlage aufbauen, die auch Plastik aus regulären Verpackungen recyclen und in unseren Prototyping Kreislauf einfließen lassen kann.

Das Projekt https://preciousplastic.com wird hierfür die Grundlage bilden.

 

raise-d³ verfügbar

„Prints that matter!“ Der raise-d³ ist das ideale Projekt für fortgeschrittene 3D-Druck-Fans die tiefer in die Materie eintauchen wollen. Als Rahmenbausatz jetzt im Shop verfügbar!

Schreibtischlampe „Century“

Ein gutes Beispiel des Prozesses vom Design bis zur Fertigung ist die Lampe „Century“. In ihr verbinden sich die Fertigungstechniken vom einfachen Drechseln über CNC Fräsen bis zum 3D Druck.

Der Sockel aus massivem Apfelholz bildet die Grundlage und sorgt für Standfestigkeit. Die Arme aus 12mm Buchenmultiplex sind flexibel und federn bei unbeabsichtigter Berührung. Der FDM Lampenschirm hier in Infinity- blue und schwarz lässt sich leicht wechseln um verschiedene Stimmungen zu erzeugen oder nach Jahren etwas frischen Wind an den Schreibtisch zu bringen. Der Wechselschirm ist als CAD File verfügbar um eigene Designs zu ermöglichen die im Anschluß selbst gedruckt oder als Auftrag von uns gefertigt werden können.

Hergestellt mit unserem raise-d³ printer!

Die letzte Lampe aus einer Serie von drei ist per mail an direkt@raise-uav.com erhältlich.

 

raise-d³: Betaphase!

Seit mehreren Monaten wurde nun primär an diesem auf die kommende UAV-Produktion hin optimierten Drucker gearbeitet.

Der große Bauraum mit dem automatischen „Bettleveling“ hilft dabei Einschränkungen beim Designprozess zu verringern und einen flüssigen Arbeitsablauf zu gewährleisten.

Octoprint in kombination mit Cura ermöglicht es dabei direkt die fertige Konstruktion an mehrere Drucker zu verteilen ohne den Platz zu verlassen. Das Monitoring erfolgt dann über die integrierte Webcam am Drucker das direkt im Cura oder Octoprint angezeigt wird. Ermöglicht wurde diese Toolchain durch die ausgezeichneten Programme von Autodesk, Gina Häußge und Ultimaker die an dieser Stelle lediglich kombiniert wurden.

Der E3D Titan Aero hat sich als Druckkopf(Extruder) bewährt. Bisher kaum Fäden oder andere Probleme in den Drucken und PLA, Greentec, PETG, TPU und Iglidur ließen sich problemlos auf das gut haftende Druckbett bringen.

Das verwendete emissionsarme Buchenmultiplex ist mechanisch beherrschbar und wird mit Winkeln auf die gefrästen Kanten gerade gezogen. Die Verwendung dieses Materials machte zudem Ressourcen frei für hochwertigere Kernkomponenten.

Es folgt ein ausgedehnter Test unter realen Fertigungsbedingungen. Am Ende der hoffentlich erfolgreichen Testphase werden dann die ersten Kits verfügbar sein.

Der Drucker basiert auf Josef Prusas I3 Konzept wurde jedoch von Grund auf nach eigenen Vorstellungen designed.

Die Projektdateien befinden sich auf der Projektseite des Druckers oder können hier heruntergeladen werden.

raise-d³: On the home straight

Over the past few weeks, work has intensified on improving the prototype.

The RAMPS board used up to now for testing purposes has been replaced by the more solid Minitronics. The large heating bed made of milled aluminum has now also been integrated. Furthermore, the noise level was reduced to a comfortable 40 dB (avg) during full operation.

Some smaller things are still to be improved but the way to the first small series is not far away.

raise-d³: Auf der Zielgeraden

In den vergangenen Wochen wurde verstärkt an der Verbesserung des Prototypen gearbeitet.

Das bisher zu Testzwecken verwendete RAMPS- board wurde durch das solidere Minitronics ersetzt. Integriert wurde nun auch das große Heizbett aus gefrästem Aluminium. Desweiteren wurde der Geräuschpegel auf angenehme 40 dB (avg) im vollen Betrieb gesenkt.

Einige kleinere Sachen sind noch zu verbessern aber der weg zur ersten Kleinserie ist nicht mehr weit.

Geräuschreduktion durch bessere Lüfterkomponeten.
Volle Zielheizbettgröße

 

raise-d³: Proto v2 Testbetrieb

Der zweite Prototyp hat seinen Testbetrieb aufgenommen, mit durchaus zufriedenstellenden Ergebnissen.

Modell: Benchy (Benchmark) mit 0,3 mm Schichthöhe und 60 mm/s.

raise d³ first benchy printing
raise-d³ Benchy closeup